Solar Fake – Reasons To Kill (Vö. 25.10.2013)

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Solar Fake Reasons to Kill Cover

Das mittlerweile dritte Album von Solar Fake, dem Soloprojekt von Sven Friedrich, „Reasons To Kill“ reiht sich stilistisch lückenlos an die beiden Vorgänger an. Das Rad ist hier keineswegs neu erfunden worden, sondern stattdessen konzentrierten die beiden Musiker sich wohl darauf, das weiter auszuarbeiten und zu verbessern, was ihnen bereits zwei Mal gut gelungen ist. Mit Erfolg.

Geprägt ist die CD von eingängigen Melodien, gepaart mit elektronischen Beats und den für Sven typischen, nachdenklichen oder gesellschaftskritischen Texten.

Positive Stimmungen sucht der Hörer hier vergebens, wie bereits der Opener „I Hate You More Than My Life“ deutlich macht. „Face Me“ schlägt die wohl härtesten Klänge des Albums an und gehört fraglos zu den Anspieltipps.

„Change The View“ bietet mit seichten Synthie-Klängen den ersten, etwas ruhigeren Moment bevor es mit „When I Bite“ wieder aggressiver zur Sache geht.

Der Track „Reset To Default“ wurde bereits einige Monate im Vorfeld in das Live-Programm der Band aufgenommen und die vorab positive Resonanz auf das Stück war berechtigt. Ein weiteres Highlight.

„Rise And Fall“ besticht durch einen besonders gelungenen Text und minimalistische Melodien, die Svens Stimme besonders zur Geltung bringen.

„I’d Rather Break“ und „My Space“ gehören ebenfalls zu den Höhepunkten des Albums, da sie viele Vorzüge von Solar Fake in sich vereinenen. Beide Tracks sind mit eingängigen Synthie-Melodien unterlegt, die das zugehörige, nachdenklich machende Textmaterial optimal unterstreichen. Um sich vollkommen für „Reasons To Kill“ zu begeistern, sollte man sich die Zeit nehmen, nicht nur auf die Musik zu hören, sondern sich darüber hinaus auch mit den Songtexten zu beschäftigen. Sie machen die ansonsten teils eher simplen Stücke zu etwas Besonderem.

Bereits auf den beiden vergangenen Longplayern boten Solar Fake ihren Hörern immer eine Coverversion. In diesem Fall handelt es sich um „One Step Closer“ von Linkin Park. Während das Cover von „Creep“ auf „Broken Grid“ herausragend und „Such A Shame“ auf „Frontiers“ sehr gelungen war handelte es sich bei dieser Titelauswahl wohl eher um einen Fehlgriff. „One Step Closer“ ist der einzige wirkliche Tiefpunkt des Albums und ein Song, den man gut und gerne überspringen kann.

„My Bleeding Heart“ schlägt dann ein letztes Mal lautere Töne ganz nach dem Vorbild von „Face Me“ an bevor die Ballade „The Pages“ das Album als ein letztes Highlight ruhig ausklingen lässt.

 

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Das Album ist im gut sortierten Handel oder MP3-Store ab dem 25.10.2013 erhältlich, so zum Beispiel bei Amazon, Poponaut oder iTunes.

Solar Fake sind Anfang 2014 mit den neuen Songs im Gepäck auf Tour:

Zur Zeit keine Konzerte bekannt

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