THE SISTERS OF MERCY + AND ONE + EISBRECHER
PROJECT PITCHFORK + COMBICHRIST + CAMOUFLAGE
FRONT LINE ASSEMBLY + DAF + MONO INC. + CORVUS CORAX
NACHTMAHR + 18 SUMMERS + COPPELIUS + [:SITD:] + SOLAR FAKE
HAUJOBB + ASSEMBLAGE 23 + SEABOUND + [X]-RX + TYSKE LUDDER
WHISPERS IN THE SHADOW + EISENFUNK + SCHÖNGEIST
LORD OF THE LOST + viele weitere Künstler
und Rahmenprogramm in Vorbereitung
Wann: Samstag, 21. Juli – Sonntag, 22. Juli 2011
Wo: Köln, Tanzbrunnen
Wochenend-Ticket: 62€
Tages-Ticket: 45€
5+1 Wochend-Tickets: 310€
5+1 Tages-Tickets: 225€
https://ssl.webpack.de/synotec-newmedia.de/amphishop/display.0.6.68.1.html
http://www.youtube.com/watch?v=m_5Lj8RlUKI
18 Summers
Welcome to the Church of 18 SUMMERS.
Wohl einzigartig in der populären Musiklandschaft ist die Kombination von visuellen und akustischen Elementen, die der Sänger, Musiker und Fotograf Felix Flaucher zu einem Gesamtkonzept verschmelzen lässt.
Zusammen mit dem klassischen Gitarristen Frank Schwer steht 18 SUMMERS für einen eigenständigen, unverwechselbaren Stil, für wunderschöne, melancholische Pop-Perlen, melodiöse Akustik-Songs aber auch tanzbare Club-Hits mit innovativen Sounds.
A Life Divided
Wer sich vor dem scheut, was im Leben wirklich nahe geht, der sollte von den Münchner Electro Rockern A LIFE DIVIDED möglicherweise besser die Finger lassen: wenn am 28. Januar mit „Passenger“ das erste offizielle Werk der jungen Musiker erscheint, dann präsentiert die Band damit weit mehr als einfach nur ein Musikalbum: sie lassen den Zuhörer sehr viel näher an sich heran und teilen mit ihm Themen, die so persönlich und ehrlich sind, dass man sie nur in ganz privaten Momenten zu Wort oder Papier bringen kann.
Was bedeutet Leben, wenn man die ganz banale Alltagswelt – sprich die ganz alltäglichen Aufgaben und Gegebenheiten – einfach ausblendet?
Der Blick eröffnet sich auf den tiefen, wahren Kern des Lebens. Der Kern, in dem die großen Grundzüge des Daseins verborgen liegen – Liebe, Leid und Tod.
Die fünf Musiker haben sich auf eine mutige Reise bis zu eben diesem Kern begeben und am Mittelpunkt der Reise wurde A LIFE DIVIDED geboren, was übersetzt „ein geteiltes Leben“ bedeutet.
Etwas, das in jedem von uns pulsiert. Wenn wir den Blick darauf zulassen. „Jeder Mensch hat multiple Persönlichkeiten. In unterschiedlichen Situationen verhalten wir uns dementsprechend“, beschreibt Sänger Jürgen Plangger die Quintessenz seiner Reise – und damit auch von A LIFE DIVIDED. „Ob im Job, auf der Couch oder beim nächsten ersten Date, wir haben 1000 verschiedene Leben in uns. Nicht jeder kann damit gleich gut umgehen.“
A LIFE DIVIDED haben sich dieser SelbstaReflexion gestellt und sogar Musik daraus entstehen lassen. Dabei herausgekommen ist ein unglaublich tiefgründiges, mitreißendes, düsteraästhetisches Album. Ein Album, das tiefapersönliche Themen anspricht und sie vertont. Themen, die „man vor dem fünften Glas Wein eigentlich niemals ansprechen würde“, wie Jürgen Plangger zugibt.
Songs wie „Heart On Fire“ oder „Save Me“ erzählen von Liebe und Leid. Doch die Band bastelt keine HollywoodaFilme aus diesen Themen, sondern sie stellt sich der noch viel dramatischeren Realität, der „Gewissheit, nur einen eingeschränkten Einfluss auf diese Dinge zu haben“, wie der Sänger weiter erklärt. „Jeder versucht, sich in irgendeiner Art durch dieses Labyrinth zu lavieren. Manche blind, manche dumm, manche geschickt und manche einfach per Autopilot. Letztere sind die vermeintlich Glücklicheren. Aber alle anderen, die über diese Dinge nachdenken, werden dafür mit dem Album etwas anfangen können.“
Die Zeit, um zu dem zu reifen, was A LIFE DIVIDED heute sind, haben sie trotz ihres NewcomeraStatus bereits gehabt. 2003 gegründet, hat die Gruppe bereits zwei Alben über ein kleineres Label veröffentlicht und war 2006 auf Tour mit OOMPH (zur damaligen Zeit Platz 1 in den Singlecharts), sowie 2007 mit EISBRECHER (Platz 5 in den MediaControl Albumcharts mit ihrem aktuellen Werk „Eiszeit“). Zu letzteren besteht übrigens eine ganz besondere Verbindung: Sänger Jürgen Plangger ist seit einigen Jahren bereits als LiveaGitarrist der Formation zu bewundern. EISBRECHERaCoaKapitän und Produzent Noel Pixx ist außerdem eng in den Produktionsprozess von AaLIFE DIVIDED involviert.
Auch OOMPH Haben ein aufmerksames Auge auf A LIFE DIVIDED gerichtet: „A LIFE DIVIDED ist für mich eine der wenigen deutschen Bands, die es versteht, melancholische Melodien, elektronische Instrumente und aggressiven GitarrenaRock miteinander zu vereinen“, lobt deren Gitarrist Flux. „Die emotionale Tiefe ihrer Songs erinnert mich im positiven Sinne oft an eine meiner Lieblingsbands STABBING WESTWARD.“
Webseite: www.a-life-divided.de
Facebook: www.facebook.com/alifedivided
Myspace: www.myspace.com/alifedivided
Aestethic Perfection
Auf seinem dritten Longplayer entfacht Electro-Maniac Daniel Graves ein Inferno aus Industrial-Beat-Salven, New-Wave-Disco-Einflüssen und durchgeknallter Aggression. Die musikalische Achterbahnfahrt ist das spannendste Hard-Electro-Album des Jahres!
Nachdem sie im Vorprogramm von Combichrist die Massen in ihrem Bann gezogen haben, wagen Aesthetic Perfection nun einen aberwitzigen Veitstanz zwischen Club-tauglichen Beats, harten Industrial-Attacken, eingängigen New-Wave-Disco-Passagen, dunkler Atmosphäre und dem puren Wahnwitz. Mit seiner äußerst vielseitigen Stimme, die von sanften Synth-Pop-Gefilden, bis hin zu komplett durchgeknallten Screams alle Stimmungsschwankungen auf der Scheibe souverän meistert, croont, geifert und brüllt sich Graves durch das mit Abstand vielseitigste elektronische Album der härteren Gangart der letzten Jahre. „All Beauty Destroyed“ erscheint als Erstauflage mit exklusiver Bonus Disc mit clubbigen Remixen (u.a. von Hocico)! Ein Wahnsinns-Trip mit Suchtfaktor!
Webseite: www.aesthetic-perfection.net/
Facebook: www.facebook.com/aestheticperfection
Myspace: www.myspace.com/closetohuman
And One
Informationen in Kürze
Assemblage 23
Assemblage 23 und Tom Shear: Den Mann hinter dieser Elekronik-Koriphäe muß man wahrhaftig nicht mehr vorstellen, versorgt er die Welt der elektronischen Musik doch nun seit fast zehn Jahren konsequent mit Hits.
Sein neues Album hingegen bedarf ganz besonderer Aufmerksamkeit, denn es handelt sich um weit mehr als nur um sein sechstes reguläres Studioalbum, nein, „Compass“ ist weit mehr als das. Dieses Album ist eine bedingungslose Präsentation dessen, was Tom Shear nun mal einfach am besten kann: Traumhaft schöne Balladen, gnadenlose Ohrwürmer und Clubhits, die auf der ganzen Welt das Clubvolk zum Tanzen zwingen werden.
Er ist ein Meister seines Faches und besticht auf diesem Album insbesondere dadurch, daß seine Werke einerseits klingen, wie wir uns Assemblage 23 eben wünschen, aber auf der anderen Seite ist da etwas ganz Neues und Frisches. Es macht einfach Spaß, dieses Werk zu hören und „Compass“ in seiner Gesamtheit zu entdecken, es reißt mit und begeistert. All diese Facetten in Betracht ziehend ist „Compass“ nicht nur für Shears riesige Fangemeinde ein Leckerbissen, sondern auch für diejenigen, die Assemblage 23 bis jetzt noch nicht für sich entdeckt haben.
„Spark“ war bereits ein starker und verheißungsvoller Vorbote, aber wer hätte gedacht, daß Tom Shear mit „Compass“ dann noch derart gnadenlos überwältigen würde. Wer also eingängige, aber dennoch anspruchsvolle elektronische Musik mit Tiefgang liebt, ist hier bestens aufgehoben!
Blutengel
Die Berliner Band Blutengel ist ein einzigartiges Phänomen. In nur wenig mehr als einer Dekade ist die Gruppe um Sänger und Kopf Chris Pohl zum Synonym einer einzigartigen und oft kopierten Stil-Symbiose aus Gothic, Pop und elektronischer Club-Musik geworden und hat eine ganze Szene maßgeblich geprägt.
Blutengel sind dabei jedoch niemals stehen geblieben, sondern haben ihren Stil mit jedem Album weiterentwickelt und ausgebaut. Aber selbst nach Blutengel-eigenen Standards ist der neue Longplayer, „Schwarzes Eis“, ein Quantensprung. Auf ihrem bis dato mit Abstand vielseitigsten und ambitioniertesten Album verbindet die Gruppe das Beste ihrer jeweiligen Schaffensperioden, lotet behutsam die eigenen Grenzen aus, betritt auch gerne ein wenig Neuland, ohne dabei die eigene Identität aus den Angeln zu heben. Es schlugen ja schon immer zwei Herzen in des Blutengels Brust – die Club-kompatible, „härtere“, Rhythmus-orientierte- , sowie die elegische, schwelgerische und romantische Seite. Beide wurden auf „Schwarzes Eis“ zur Perfektion gebracht: die rhythmischen Tracks klingen reduzierter, knackiger, tanzbarer und düsterer und haben trotzdem wieder dieses kalte, oft Verzerrer-getriebene Feeling der Anfangstage. Die emotionale Seite wurde so dicht und spannend umgesetzt, dass man aus dem wohligen Schaudern kaum mehr herauskommt.
Songs wie die Charts-Single „Dancing In The Light“ sind ein Musterbeispiel – der dunkle Ohrwurm Sound der Blutengel ist erwachsen geworden… und klingt dabei trotzdem so frisch und kompakt, wie seit „Seelenschmerz“ nicht mehr. „Schwarzes Eis“ erscheint als Doppel-CD und enthält als zweite Disc das ambitionierte Instrumentalwerk „Behind The Mirror“, ein Konzeptalbum mit acht Stücken. Speziell für die Fans wird es eine ganz besondere limited Edition geben: eine edle Box mit „Schwarzes Eis“ und „Behind The Mirror“, sowie einem vollständigen dritten Album namens „Redemption“, alle drei CDs in separaten Digipaks! „Redemption“ enthält alle weiteren Songs aus den extrem kreativen Aufnahmesessions zu „Schwarzes Eis“ – nicht die in der Branche üblichen Schnellschüsse und Remixe, sondern schlicht und ergreifend alle Stücke, die am Ende nicht mehr in das endgültige Gesamtkonzept des Albums gepasst haben.
Abgerundet wird dieses außergewöhnliche Package durch ein hochwertiges, 44-seitiges Booklet. Mit „Schwarzes Eis“ sind Blutengel über sich selbst hinausgewachsen.
Webseite: www.blutengel.de
Myspace: www.myspace.com/officialblutengel
Camouflage
1987 schafften Camouflage (Marcus Meyn, Heiko Maile und Oliver Kreyssig) mit ihrer ersten Single-Veröffentlichung “The Great Commandment” gleich ihren ersten internationalen Hit mit hohen Chartplatzierungen in Deutschland sowie in den USA. Das folgende Debütalbum “Voices & Images” verstärkte den Durchbruch der deutschen Synthiepop-Band um ein Weiteres.
1989 erschien ihr zweites Album “Methods Of Silence” (über 300.000 mal verkauft) mit der bisher erfolgreichsten Single “Love Is A Shield”, die in Deutschland den Sprung auf Platz 9 schaffte und sich nahezu ein halbes Jahr in den deutschen Charts hielt. Die folgende Deutschland Tour mit ausverkauften Hallen wurde zu einem triumphalen Erfolg. 1991 wurden mit dem Album “Meanwhile” neue Wege beschritten und Camouflage bewiesen mit der Verwendung von konventionellen Instrumenten ihre musikalische Vielseitigkeit. 1993 fand die Band mit ihrem vierten Album “Bodega Bohemia” wieder zur ihren musikalischen Wurzeln. Der melodiöse Synthie-Hit “Suspicious Love” (über 20.000 verkaufte Einheiten) wurde von Viva und MTV auf Rotation gesetzt. Der 1995 erschienene Longplayer “Spice Crackers” präsentierte sich in einem experimentelen elektronischen Soundgewand. Die aktuelle Best Of “Rewind 95-87″ vereint alle wichtigen Songs auf einer CD und die dazugehörige DVD enthält zudem alle Videoclips aus dieser Ära. Zur Zeit arbeiten Camouflage an der Fertigstellung ihres neuen Albums “Sensor”.
This is Techno Body Music! Es gibt wohl kaum einen Act, der diese Musikrichtung stärker geprägt hat als Andy LaPlegua mit seinem Projekt Combichrist.
Combichrist Auf seinem lange erwarteten neuen Longplayer „Today We Are All Demons“ würzt er seine wilde Abgeh-Mischung aus EBM und Techno mit einer gehörigen Prise Industrial und Aggrotech auf einem Fundament aus reinrassiger Elekronik. Der gegenüber dem Vorgängeralbum erhöhte Härtegrad und der wieder deutlich europäischere Sound stehen Combichrist gut zu Gesicht: wenn Andy LaPlegua seine inneren Dämonen exorziert und sich zu sattem Gewummere und krachiger Elektronik seine Wut aus dem Leib kotzt, dann ist das Club-Inferno perfekt. Außerdem ist Schlitzohr LaPlegua auch inmitten des gröbsten Höllenlärms noch immer ein Meister darin, fette Beats und satte Basslinien mit zielsicheren Hooklines zu Tracks mit Wiedererkennungswert zusammen zu zimmern.
Songs wie „All Pain Is Gone“, „Kick Start The Fight“ oder das von der Vorab-EP bekannte „Sent To Destroy“ sind knallharte No-Nonsense Dance-Nummern, die trotz alledem Ohrwurmcharakter haben. „Today We Are All Demons“ – wütende brachial-Hymnen für eine kranke Welt! This is Combichrist – taking over your club in January!
Webseite: www.camouflage-music.com/
Myspace: www.myspace.com/camouflagemusic
Coppelius
Es herrscht ein heilloses Durcheinander. Irgendwo stürzt der überforderte Butler Bastille durch die Räumlichkeiten des coppelianischen Herrensitzes und versucht zerbrochene Cellobögen, durchgebissene Klarinettenblätter, herausgerissene Kontrabasssaiten und Splitter von Taktstöcken einzusammeln, stolpert dabei über geleerte Absinthflaschen und ein vom Tisch gefegtes Schachbrett. Vom weitläufigen Lustgarten des Sextetts hört man das dumpfe Knallen zweier Pistolen herüberschallen; ein weiteres Duell zwischen Max Coppella und Le Comte Caspar, die sich über die Vorzüge von Septime und großer Terz streiten. coppelius Ein ganz gewöhnlicher Tag im coppelianischen Schaffensprozess, dessen chaotische Energien allesamt auf der zweiten Langspielplatte „Tumult!“ eingefangen und in fünfzehn galante Stücke gegossen wurden.
Seit die Gentlemen nach jahrelangem Schweigen (denn eigentlich wurde die Formatio bereits 1791 gegründet) im Jahre 2002 bei einem Abschiedskonzert der Inchtabokatables für Aufsehen sorgten, hat sich an ihrem für heutige Maßstäbe ungewöhnlichen Instrumentarium und dem tugendhaften Auftreten in Gehröcken und mit wohlerzogenem Butler auf der Bühne nichts geändert. Noch immer stehen neben einem Schlagzeug ein Kontrabass, ein Cello und zwei Klarinetten, von den vierfach stimmlichen Wohlergüssen einmal abgesehen. Doch was hier im ersten Augenblick, besinnliche Kammermusik vermuten lässt, entpuppt sich, wie die bereits erwähnte kreative Arbeitsweise andeutet, als zackiger, ungestümer Rock, bei dem so manchem Konzertbesucher bereits das Knuspergebäck aus der Hand oder der Tee ins Gesicht geblasen wurde. Von jungen, langhaarigen Menschen wird sogar behauptet, man könne die coppelianische Klangeskunst als Kammermusik-Metal bezeichnen. Wenn diese Verortung zwar wissenschaftlich noch nicht belegt ist und Max Coppella und Le Comte Caspar natürlich auch schon das ein oder andere Duell darüber ausgefochten haben, so muss man dennoch konstatieren, dass eine gewisse Nähe zum Metal vorhanden ist. So ist mit „Charlotte The Harlot“ erneut ein Song aus dem Fundus von Iron Maiden auf der neuesten Scheibe vertreten. Wobei die Coppelianer nach eigener Aussage lediglich das Original neu servieren, das sie bereits zur Zeit der Uraufführung von Mozarts „Zauberflöte“ in Grundzügen ersonnen hatten. Die dreisten Briten hätten sich das Stücklein klammheimlich einverleibt, in der Hoffnung, man habe die ursprünglichen Urheber längst vergessen. Ähnlich verhält es sich mit „Rightful King“, das zuvor von den schon angeführten Inchtabokatables intoniert wurde und das hier ebenfalls in seiner ursprünglichen Fassung erscheint – übrigens eingesungen von einem nicht unbekannten Chanteur von Subway To Sally, weitläufig bekannt als Eric Fish. Max Coppella kommentiert diese Mitwirkung mit abgespreiztem Zeigfinger und erhobener Braue: „Ich war dagegen, dieses Stück aufzunehmen, da ich es nicht komponiert habe. Also mussten sich die anderen Herrschaften jemanden suchen, der es singen konnte.“
Worin sich die sechs Ehrenmänner jedoch ausnahmsweise einmal einig sind, ist der ausgiebige Einsatz der galvanischen Amplifikation, um die Tonwerkzeuge auf gehörige Amplituden zu treiben. Le Comte Caspar gibt einen triftigen Grund dafür an: „Jedermann folgt der neuesten Mode und gibt Konzerte ohne galvanische Amplifikation, ich glaube sie nennen das ‚unplugged‘. Wir möchten uns dem entgegenstellen und frönen ausuferndst der Amplifikation von Kontrabass, Cello und Klarinetten!“
Weniger einheitlich ist hingegen die Geschichte des Plattentitels, wie Graf Lindorf entrüstet zu Protokoll gibt: „Sie müssen wissen, dass das Werk eigentlich erst ‚Vier Saiten für ein Halleluja‘ und später dann ‚Die Kontraklarinette‘ heißen sollte. Bastille hatte bereits jedesmal schon ein wunderschönes Plakat und eine respektable CD-Hülle gemalt. Wäre da nicht die Sache mit dem entwendeten Zylinder dazwischen gekommen! Diese Respektlosigkeit! Tumult wird es geben!“ Denn in der Tat hat ein ruchloses Individuum aus dem Auditorium bei einer der Darbietungen der Formation dem werten Grafen den Zylinder gemopst. Da eine Herausforderung zum Duell oder sofortiger Tod durch Erhängen aufgrund der Flüchtigkeit des Diebes außer Frage standen, blieb als einzige logische Konsequenz: „Tumult!“!
So lässt sich auch die ehrgeizige und tüchtige coppelianische Arbeitsweise an diesem Zweitling erklären, die geladene musikalische Kraft, die in den einzelnen Stücken ruht und die sich bereits bei den ersten vernommenen Tönen entlädt. Man könnte geneigt sein, die Werke von Coppelius als brachiale Urgewalt im eleganten Gehrock zu bezeichnen oder als anspruchsvolle Tonästhetik mit mächtigem Arschtritt-Faktor. Das liegt im Ohre des Erlauschers.
Webseite: www.coppelius.eu/
Myspace: www.myspace.com/coppeliushilft
Corvus Corax
21 Jahre währt die Geschichte der Band Corvus Corax bereits. 1989 von Wim und Castus als Duo gegründet, lange Zeit als Quintett unterwegs, vorübergehend auch zusammen mit Gauklern und Kaskadeuren in der Congregatio oder mit 7 oder 8 Spielleuten auf Tour und zuletzt sogar mit ca. 150 Musikern und Sängern auf der Bühne: einem Ensemble aus Chor, symphonischen Orchester, Solisten und dem Stamm der mittelalterlichen Spielmannsgruppe Corvus Corax für ihr Werk „CANTUS BURANUS“. Ihre Konzerttätigkeit führte die Gruppe rund um die Welt: von Japan und China im Osten bis nach Mexico und den USA im Westen; Plattform ihrer Darbietungen waren Straßenecken oder Fußgängerzonen, Burghöfe, Schlösser, Clubs, Theater, Konzertsäle, Festivals und nicht zuletzt die großen modernen „Mehrzweckhallen“.
Bis Anfang der 1990ger Jahre gab es mittelalterliche Musik nur in der akademisch-musealen Interpretation einiger weniger Ensembles, die sich ehrfürchtig und beinahe ängstlich an den spärlichen schriftlichen Quellen festhielten oder in der nur kaum am Leben erhaltenen Tradition der Barden- oder Bänkelsänger. Dazu bildete Corvus Corax mit ihrer eigenwilligen Interpretation einen krassen Gegensatz: In den ersten Jahren gelang es Corvus Corax vor allem damit der Spielmannsmusik neues Leben einzuhauchen, dass die Musiker der Gruppe das Leben der Spielleute am eigenen Leib nachzuerleben trachteten, um daraus Schlüsse für die musikalische und aufführungspraktische Umsetzung der Musik dieser Zeit ziehen zu können. Auftrittsorte für die Konzerte in dieser Zeit waren fast ausschließlich historische Plätze und Säle, Burgen oder Mittelalterspektakel wie das Kaltenberger Ritterturnier. Europaweit spielte Corvus Corax unter Andrem auf dem Marcus-Platz beim Karneval in Venedig oder vor dem Papstpalast während des Festival d`Avignon.
Nach sieben Jahren begann sich die Auffassung von Authentizität zu wandeln: Wie ihre Protagonisten vor ca.1000 Jahren sich an den Melodien, Rhythmen und Instrumenten der auf den Wanderungen durch Europa durchstreiften Länder – also aller zugänglichen musikalischen Traditionen ihrer Zeit bedienten, so ließen die Musiker von Corvus Corax nun auch Einflüsse der sie umgebenden Musik zu. In der Musik und Aufführungspraxis von Corvus Corax flossen diese Erfahrungen unter Anderem in die Arrangements der Stücke ein und die Konzerttätigkeit erweiterte sich auf Clubs und größere Konzertsäle, sowie Festivals, wo die Instrumente meist elektrisch verstärkt wurden.Weitere sieben Jahre später begannen Corvus Corax mit klassischer Musik und Filmmusik zu experimentieren und schufen das Werk CANTUS BURANUS, die großartige orchestrale Neuvertonung von Texten aus der mittelalterlichen Handschrift „Carmina Burana“. Weltliche Lieder aus dieser wohl bedeutsamsten mittelalterlichen Liedersammlung waren von Anbeginn im Repertoire der Gruppe und die verschiedenen Versionen dieser Lieder im Laufe der Bandgeschichte spiegeln die musikalische Entwicklung der Band deutlich wider. Mit dem Werk CANTUS BURANUS haben Corvus Corax dieser langjährigen Beschäftigung mit dieser historischen Quelle die Krone aufgesetzt.
Nun nach drei mal sieben Jahren hat die Gruppe ihren nächsten „Lebensabschnitt“ begonnen – mit einem Blick zurück wie durch einen Rückspiegel… ohne den Blick nach vorn zu verlieren: In der bewährten Besetzung mit geballter Dudelsackkraft und donnernden Trommeln werden Corvus Corax die nächsten sieben Jahre auf den Bühnen dieser Welt mit Ihren Fans feiern als die „Könige der Spielleute“.
Webseite: www.corvuscorax.de/
Facebook: www.facebook.com/CorvusCoraxBand
Myspace: www.myspace.com/spielleute
DAF
Politisch war es um die Deutsch Amerikanische Freundschaft im Herbst 2002 nicht allzu gut bestellt. Dafür ist sie künstlerisch heutzutage stabiler als je zuvor. Wobei es ganz so aussah, als würde die politische Deutsch Amerikanische Freundschaft für immer halten. Was sie nicht tat. Und dass es die künstlerische nie mehr geben würde. Was sie tut.
Denn wie so oft im Leben kam alles ganz anders…
Hinter DAF – wie wir die Deutsch Amerikanische Freundschaft fortan der Einfachheit halber nennen wollen – verbergen sich seit Gründung dieses Projekts im Jahre 1978 die beiden so unterschiedlichen wie innovativen Musiker Robert Görl, der für sämtliche Kompositionen sowie Schlagzeug und Elektronik zuständig ist, und Gabi Delgado-Lopez, Texter und Sänger des Duos. Robert und Gabi trafen sich vor ziemlich genau 25 Jahren im legendären Düsseldorfer Punk-Szenetreff „Ratinger Hof“, diskutierten eine Nacht lang über das Konzept einer radikal neu-orientierten Band und beschlossen von da ab, am Konzept von DAF zu feilen.
„Wir hatten uns schnell verständigt“, erinnert Gabi sich an jene DAF-Gründer-Phase, „quasi über Nacht hatten wir das Konzept für diese Sache erarbeitet. Und das lautete: Wir sind eine Punk-Band, doch nicht gitarren-lastig, sondern voll- elektronisch. Wir kennen englische und amerikanische Gruppen, doch wir sind keine Imitation davon. Wir sind eine Formation aus Deutschland, doch mit der Kultur dieses Landes haben wir ebenfalls nicht viel zu tun. Wir sind nichts weiter als aufregend und neu.“ Unter dieser Prämisse nahmen DAF im Laufe von nur vier Jahren fünf Alben auf, die sich blendend verkauften, die sie zu Wegbereitern der sog. „Neuen Deutschen Welle“ machten und die sie selbst im als deutsche Band nur schwer zu erobernden britischen Markt zu Stars und gar Titelhelden des „New Musical Express“ avancieren ließ. Zum ersten Mal zierte 1982 eine deutsche Band die Titelseite eines englischen Magazins. Die Zukunft – dessen waren sich alle sicher – würde DAF gehören.
Doch DAF wollten damals die Zukunft nicht für sich buchen. Das Duo trennte sich stattdessen kurzerhand voneinander. „Wir wussten damals, wir hatten dieses Bild namens DAF zu Ende gemalt und wollten nicht weiter in ein fertiges Bild rein kritzeln“, erinnert sich Robert Görl heute, „deshalb ließen wir die Sache damals einfach ruhen. Offiziell getrennt haben DAF sich allerdings nie. Wir wollten dieses Projekt erst dann fortführen, wenn wir ein neues Gemälde beginnen konnten, wenn wir erneut etwas Wegweisendes zu verkünden hätten.“
Im Jahre 2002 ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Robert und Gabi „etwas Wegweisendes zu verkünden“ haben – nach zu hören auf einem neuen Album, so schlicht wie genial „Fünfzehn Neue DAF-Lieder“ betitelt. Die Scheibe enthält genau den Sound, für den DAF berühmt-berüchtigt ist und der gerade durch seine klassische Zeitlosigkeit nichts an Originalität eingebüßt hat. DAF ist ein musikalischer Mikrokosmos, der sich unbeirrt um sich selbst dreht, dabei allerdings durchaus auf Einflüsse von außen reagiert, um sie in die ganz eigene kreative Welt zu integrieren. „Wir sind keine Autisten“, bringt Gabi diese exklusive Herangehensweise auf den Punkt, „wir sind nur überzeugte Außenseiter. Und wir wissen um unser Talent.“
Große Worte, allerdings vollkommen berechtigt ausgesprochen. Denn „Fünfzehn Neue DAF-Lieder“ steht als einsamer Monolith in einer berechenbar gewordenen Pop-Welt für sich selbst, geht keine Kompromisse ein, Gefangene werden nicht gemacht. Da ist er wieder, der aggressive Sprechgesang von Gabi, unterlegt vom monoton-treibendem Schlagzeugbeat sowie der bedrohlichen Elektronik von Robert Görl. Bösartigkeit durchzieht diese Musik, Sinnlichkeit, Sehnsucht und die Lust an der Provokation. DAF-Songs liebt man abgöttisch oder hasst man abgrundtief. „Es gibt kein Dazwischen“, analysiert Delgado-Lopez das eigene Werk, „so soll es sein.“
Eine derartige Herangehensweise an Kunst erfordert neben Mut auch Kraft und die richtigen zeitlichen Umstände. „Gabi und ich“, weiß Robert Görl, „wir sind ganz spezielle Freunde – nicht im herkömmlichen Sinne. Was gut so ist für die gemeinsame Arbeit. Menschlich und im Alltag haben wir keinerlei Gemeinsamkeiten, wir sind total unterschiedliche Charaktere. Doch so bald wir den kreativen Austausch untereinander haben, funktioniert alles zwischen uns perfekt. Gabis Texte und meine Musik ergeben stets eine extrem explosive Mixtur.“ Extrem und explosiv sind sie in der Tat, aktuelle Stücke wie „Der Sheriff“, „Kinderzimmer“ oder „Rock hoch“ – und das auf unterschiedlichste Art und Weise. „Der Sheriff“ etwa (im Übrigen die erste Single des neuen Albums) ist eine bissige Ablehnung der USA und ihrer Anti-Terror- und Kriegs-Politik, die nicht umsonst von Gabi mit dem Untertitel „anti-amerikanisches Lied“ versehen worden ist. „Kinderzimmer“ auf der anderen Seite ist Lob- und Abgesang auf die RAF gleichermaßen, sein Urteil über dieses Thema soll der geneigte Hörer sich bitteschön selbst bilden. „Rock hoch“, von Gabi passend mit „Sexlied“ unterbetitelt, kokettiert mit der obsessiven Lust am Voyeurismus. Auf diese Weise könnte man jeden der „Fünfzehn Neuen DAF-Lieder“ analysieren und sezieren. Man wird vom einen schockiert sein, vom anderen angeekelt, vom nächsten zu Tränen gerührt – und garantiert immer ist man emotional bewegt, auf welche Weise auch immer. Alles DAF!
Görl und Delgado-Lopez sind – wie stets – aktuelle Trends egal, ihnen geht es nach wie vor um die Neuerfindung ihrer selbst. Nicht umsonst meint Gabi über „Fünfzehn Neue DAF-Lieder“: „Es ist eine klassische DAF-Platte geworden, sie knüpft in meinen Ohren nahtlos an „Alles ist gut“, unser bisheriges Meisterwerk, an.“ Und Görl fügt ergänzend hinzu: „Wir haben auf der CD bewusst durchgehend analoge Technologie verwendet, denn wir wollten „DAF pur“ wieder ins Leben rufen. Analoge Technologie ist für mich gleich zu setzen mit Intensität und Emotionalität im Sound.“
Einzige Neuerung im radikalen „DAF-Konzept“: Die Texte sind länger als bislang von Gabi gewohnt ausgefallen: „Unsere Stücke“, erklärt Delgado-Lopez, „stehen zum einen in einer klassischen Lieder-Tradition, zum anderen hat sich in denn letzten 20 Jahren, seit ich mit den DAF-Texten das deutsche Liedgut radikal beeinflusst habe, eine Menge in der nationalen Pop-Musik getan. Vor allem durch den einheimischen HipHop hat sich eine Menge in den Hörgewohnheiten der Leute in Deutschland verändert, ebenfalls durch „Slam Poetry“ sind die Menschen offener für eine andere Herangehensweise an deutsche Texte als etwa in den 70er Jahren. Dennoch entstehen meine Verse sehr spontan, wie gehabt. Und nach wie vor geht es mir um die radikal subjektive Widerspiegelung von Realität aus der Sicht eines Outsiders. Ich provoziere auch gerne – im täglichen Leben wie in der Kunst.“ Und dann bringt Gabi das DAF-Konzept auf den Punkt: „Wir machen Musik für den Hintern wie fürs Hirn. Musik, die rhythmisch und intelligent zur gleichen Zeit ist. Hauptsache, sie bewegt.“
Dass es DAF nach so langer Zeit des Stillstandes heutzutage wieder gibt, ist für Robert Görl nicht ungewöhnlich: „Eine DAF-Reunion lag immer in der Luft“, konstatiert er, „sie war nur eine Frage der Zeit. Wir waren ja nie Feinde, hatten irgendwie konstant Kontakt zueinander. Doch vor rund zwei Jahren war definitiv der richtige Zeitpunkt für diese Angelegenheit, wir hatten genügend Ideen, um sie ernsthaft in Angriff zu nehmen.“
Eine interessante Analyse für den Außenstehenden, denn tatsächlich verfolgten Gabi wie Robert völlig andere Lebensentwürfe in den Jahren nach ihrer Stilllegung von DAF. Gabi etwa kümmert sich ausgiebig um Projekte in den Bereichen virtueller Kunst, Internet-Präsenz oder „Playstation“- und DJ-Auftritte. Robert hingegen reist permanent durch asiatische Länder wie Thailand, Indien, Bangladesh oder Nepal, um in dort ansässigen Klöstern nach spiritueller Erleuchtung zu fahnden. Beide sehen in den gesammelten Erfahrungen der letzten Jahre den Weg, der ihr Leben bestimmt – was sie nicht daran hinderte, DAF erneut einen Anstoß zu verpassen. „Es geht uns nicht um Geld oder um den Revival-Gedanken oder um eine blöde Form von Nostalgie“, erklärt Robert Görl. „Es geht darum, dass zwischen Gabi und mir eine spezielle Form der Symbiose und Synthese besteht, die einzigartig in der Welt ist. Diese Energiequelle heißt es zu nutzen.“
Facebook: www.facebook.com/daf.deutschamerikanischefreundschaft
Eisbrecher
Nach fast zehn Jahren Bandgeschichte und einigen Wechseln in der Besetzung ist die größte Konstante und gleichzeitig das Erfolgsgeheimnis von EISBRECHER das kongeniale Duo aus Alex Wesselsky und Noel Pix. Als bekannte TV-Persönlichkeit, z.B. als „Der Checker“, hat Alex längst Kultstatus erreicht und gewinnt mit Schlagfertigkeit und gnadenlosem Charme. Zuletzt war er in der kabeleins Primetime-Show „Fort Boyard“ erfolgreich und ist als Testimonial extrem gefragt. Daneben macht er bereits seit 20 Jahren Musik – genau wie sein Kollege Pix, der als Produzent, Komponist und Sänger auf über einhundert Releases in den unterschiedlichsten musikalischen Genres zurückblicken kann – nicht selten mit Gold und Platin ausgezeichnet.
Gemeinsam verdoppelt sich das gewaltige Potenzial: Mit EISBRECHER, den Helden der schwarzen Szene, landeten sie Clubhits wie „Schwarze Witwe“, „Vergissmeinnicht“, „This is Deutsch“, „Eiszeit“ und „Ohne Dich“, erreichten 2010 die Top 5 der Albumcharts, waren auf allen einschlägigen Festivals zu Gast und tourten zuletzt mit Alice Cooper durch Stadien und Arenen. Der charismatische Frontmann mit der eindringlichen Stimme und der versierte Gitarrist, Komponist und Produzent schaffen es auch auf ihrem fünften Studio-Album, diesen hohen Standard zu halten und ihre Stärken weiter auszubauen. Mit „Die Hölle muss warten“ veröffentlichen sie ein bärenstarkes Album, das dem Bandsound huldigt, ohne auch nur eine Sekunde lang altbacken zu klingen.
»Unser Style ist, dass wir keinen Style haben«, stellt Pix klar, »aber ein Album, das 2012 veröffentlicht wird, soll sich auch danach anhören. Stillstand ist für uns kein Thema.« Der rote Faden, der „Die Hölle muss warten“ zusammenhält, ist nach wie vor markanter Gesang und souveränes Songwriting. Oder wie Pix es augenzwinkernd auf den Punkt bringt: »Wir sind Männer, die zusammen auf die Kacke hau’n.« Das war nicht immer so: Im Jahr 2000 steigt Pix genau genommen sogar wegen Wesselsky aus der gemeinsamen Band Megaherz aus. Es gab richtig Streit – unterschiedliche Auffassungen, musikalische Differenzen. Wie das manchmal so ist bei ganz intensiven Kombinationen: Es kann passieren, dass man sich zwischendurch mal nicht mehr riechen kann. Aber als auch Alex 2002 die Band verlässt, sprechen die beiden sich aus und gründen EISBRECHER. Vielleicht ist ihre Zusammenarbeit auch deswegen so wirkungsvoll – weil alles bereinigt ist und sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können. »Wir müssen uns heute oft nur ansehen und wissen sofort, was der andere denkt – aber keine Sorge, wir gehen nicht Händchen haltend ins Kino«, feixen sie.
Fast eineinhalb Jahre haben sie an „Die Hölle muss warten“ gearbeitet. Im Studio gibt es zu den Demos meistens auch schon mindestens ein Reizwort, eine thematische Richtung, in die die jeweiligen Songs textlich gehen. Die Musik gibt eine Stimmung und Attitüde vor – wie beim Titelsong „Die Hölle muss warten“. Auch wenn Alex im Studio zunächst fand, dass sich das Wort „Hölle“ nicht gut singen ließ und sie mal kurz mit „Himmel“ oder anderen Alternativen experimentierten – am Ende musste es doch die „Hölle“ sein, und wie man beim Hören feststellt, klingt es hervorragend. Und EISBRECHER trauen sich was – 2012 variieren sie das Thema Härte auch bis in relativ gefühlvolle Gefilde: »Unsere Texte haben heute mehr Bandbreite. Früher war vielleicht mehr Ironie drin, aber jetzt bekommen auch andere Themen eine größere Bedeutung. Wir sind ganz sicher keine Weicheier, aber mit 40 schreibt man über andere Sachen als mit 20.«
„Treiben“, ein Song von der Deluxe Edition, ist ein gutes Beispiel. »So einen Track hatten wir noch nie auf einem Album. Wir haben im Studio schon immer vieles ausprobiert aber bei uns ‚überlebt’ nur, was stimmig ist. Wenn das nicht der Fall ist, werfen wir einen Song auch eiskalt wieder runter. Text und Musik sind bei „Treiben“ aber 100% bündig und stechen heraus.« Aber auch die geliebten Abgeh-Nummern fehlen nicht. EISBRECHER sind als waschechte Fünf-Mann-Liveband, die brachial rockt, ganz klar eine Marke, was Liveshows angeht und die kann man mit Songs wie „Tanz mit mir“ erst so richtig abfeiern.
»Man muss auch Dampf ablassen, im Studio wie auf der Bühne. „Tanz mit mir“ hat Eier und ist dafür der perfekte Track.« Dem steht der Titelsong „Die Hölle muss warten“ in nichts nach. Die fast schon hymnische Komposition und zweite Single des Albums, für die ein atmosphärisches Livevideo in Planung ist, lässt Legenden auferstehen: Helden fahren nicht zur Hölle – sie durchqueren das Polarmeer, erklimmen Berge und fliegen unbeirrbar durch die Lüfte – Helden sind unzerstörbar. In „Exzess Express“ kehren sie auf die Erde zurück und behandeln das Thema Schnelllebigkeit – am Beispiel von Sex. Der Lok-Sound, treibende Beats und deutliche Worte. Das alles ist EISBRECHER – und die Balance ist ihre große Kunst: Ein Ausflug in den Pop mit „Treiben“, Hosen runter mit „Rette mich“ und „Atem“, eine Portion Live-Granaten wie „Exzess Express“ oder „Tanz mit mir“, gewaltige Kraftschübe mit „Die Hölle muss warten“ und mit dem abgedrehten „Verrückt“ ein wohlplatzierter Aufwärtshaken als erste Single. In einem Satz: Dieses Album ist ihre Version von moderner Rockmusik mit Herz, Hirn und ordentlich ‚Cojones’!
Im Februar erscheint „Die Hölle muss warten“ – das erste Album beim Majorlabel. Für die Band überhaupt kein Grund ihren Weg zu verlassen. EISBRECHER haben nach wie vor eine glasklare Vision. »Der Vorteil war nur, dass wir mehr Zeit hatten. Zeit, uns auf die Aufnahmen zu konzentrieren. Früher mussten halt ein paar Sachen gleichzeitig passieren, diesmal hatten wir die Mittel, es auch mal einfach gedeihen zu lassen.« Ob sich das auch in den Charts ablesen lassen wird, ist für Wesselsky und Pix nicht die Hauptsache. »Natürlich hat man den Ehrgeiz, dass die Leute das Album wieder mögen, aber eigentlich will man es einfach nur besser machen als beim letzten Mal«. 2012 haben EISBRECHER viel vor – sie gehen auf Tour, sind ab Mai auf den Festivalbühnen unterwegs, headlinen das WGT und planen eine Live-DVD – aber ihr wichtigstes Ziel haben sie mit dem Album schon erreicht: sich weiter zu entwickeln, ohne sich zu verbiegen.
Webseite: www.eis-brecher.com
Facebook: www.facebook.com/pages/EISBRECHER-OFFICIAL/459205020544
Myspace: www.myspace.com/eisbrecherkommando
Eisenfunk
EISENFUNK – ein hart klingender Name, der die Art der Musik genau auf den Punkt bringt. Hier verschmelzen harte elektronische und Industrialbeats sowie viele Noise-Elemente mit melodiösen Leadsounds und feinen Harmonien. Abgerundet wird der Sound durch die prägnante Stimme von Sänger Michael Mayer, der das Projekt Anfang 2006 ins Leben rief.
Ende 2006 wurde das erste Studioalbum “Funkferngesteuert” fertig gestellt und nach der Vertragsunterzeichnung bei „Biohazzard Records“ als Web EP veröffentlicht. Im Jahreswechsel 2006/2007 erweiterte sich Eisenfunk um Arthur Stauder (eDrums) und Toni Schulz (Keyboard und Samples). Im Oktober 2007 veröffentlichten Eisenfunk – nun als Trio – die gleichnamige CD „Eisenfunk“.
Propaganda braucht nur drei Dinge um wirksam zu werden: eine Idee, Menschen und Massenmedien. Wer glaubt, dass wir ohne Propaganda leben und alles konsumiert, das die Medien uns bieten, ist auch nur „Funkferngesteuert“.
Das Album „Eisenfunk“ beinhaltet viele Stücke aus „Funkferngesteuert“ in neuen Versionen sowie den Clubhit „Paranoid“, die Bandhymne „Eisenfunk“ und die hochauflösende Version des „Duck an Cover“-Videoclips. Es ist keine feste Thematik verarbeitet, das Album soll in erster Linie Spaß machen und zum tanzen einladen. Die CD wurde von den „Danse Macabre“ Studios neu gemastert und ist in jeder Hinsicht ein Fest für Augen und Ohren.
Webseite: www.eisenfunk.de
Myspace: www.myspace.com/eisenfunk
Front Line Assembly
Infotext nur in englischer Sprache verfügbar
Front Line Assembly is the primary focus of Vancouver-based musician Bill Leeb. A founding member of Skinny Puppy, Leeb moved on to form FLA in 1986 with Michael Balch, releasing some cassettes (since released as Total Terror I & II) which paved the way for their 1987 releases: The Initial Command, State of Mind, and Corrosion. In late 1988, they recorded the mini-LP Disorder, since combined with Corrosion and released as Corroded Disorder. Their 1989 release, Gashed Senses and Crossfire, further cemented their popularity in the industrial scene, and prompted their first world tour. By 1990, Balch had departed and Rhys Fulber rounded out the duo, releasing Caustic Grip. But it was two years later when the duo released what for many has become the genre’s crowning moment, the classic album Tactical Neural Implant, which to this day still defines the best of industrial music.
Frontline Assembly enraged many of their fans in 1994 when they began to experiment with their established electronic-only sound. Millenium, with its heavy doses of live and sampled metal guitars, dared its audience to grow and expand with the band beyond industrial’s perceived barriers. Front Line stepped to the firing line again in 1995 with Hard Wired, which reflected both a return to form and a continued embracing of the guitar. Hard Wired not only picked up where Implant left off, it improved on the sound by adding in elements of all of their side projects. A fall European tour was recorded for the 1996 release Live Wired, their first concert CD ever. Also in 1996, Front Line Assembly followed up Hard Wired with two CD singles, “Circuitry” and “Plasticity”, and toured North America with Numb and Die Krupps.
1997 saw the first realignment of Front Line Assembly since 1990, with the departure of Rhys Fulber and the addition of Chris Peterson to the ranks. Front Line’s 1998 album, FLAvor of the Weak, featured the band’s first flirtation with electronica. Re- Wind, a twin CD of remixes, followed later that year. The duo then released Implode in 1999, and Epitaph in 2001. Epitaph exhibited building intros, trancy synth lines, pulsing beats, and solid melodies, which proved to be contagious anthems for a new future of industrial music.
After the 2001 release of Epitaph, another changing of the FLA “guard” occurred: Chris Peterson left, and original member, Rhys Fulber (Fear Factory, Conjour One) returned. The newly charged Front Line Assembly delivered the highly anticipated Maniacal single in late 2003. The successful single laid the ground work for the 2004 album Civilization, and Vanished EP which featured three unreleased tracks. Then finally in 2005 came the event that everyone was waiting for, a Front Line Assembly fusion. Bill Leeb, Rhys Fulber, and Chris Peterson with new members Jeremy Inkel, Adrian White, and Jarod Slingerland began working on the 2006 album, Artificial Soldier. The newly re-formed line-up managed to create an album that no only lived up to the expectations of Front Line Assembly fans, but surpassed them. Heavy pounding beats, atmospheric strings, percolating melodies, dynamic synths and Bill Leeb’s trademark vocals couldn’t be fused together any tighter if you tried to do it at an atomic level. As if all of those factors weren’t enough, two guest vocalists appear on Artificial Soldier – Eskil Simonsson from Covenant (on “The Storm”) and Jean-Luc De Meyer from Front 242 (on “Future Fail”)! After the release of the album, the band embarked on a successful world tour, and released the remix album Fallout one year later.
Throughout the years, FLA has seen many line-up changes. Bill Leeb remains the constant behind the band. For 2010, a new line-up has emerged featuring Jeremy Inkel, Chris Peterson on programming duties, and Jared Slingerland on Guitars, and FLA has been joined by Three Inches of Blood guitarist Justin Hagberg, and guest keyboardist Craig Huxtable of Landscape Body Machine.
The result of this reinvigorated lineup is the all new album Improvised. Electronic. Device. As well as the Shifting Through The Lens single. The new songs demonstrate that FLA has not lost its edge over the past almost two and a half decades. And as if Front Line Assembly’s legacy and namesake alone weren’t enough for the album, Al Jougensen from Ministry contributes his vocals to the song “Stupidity.”
Bill’s work can also be heard on a wide number of side projects, including Noise Unit, Delerium, InterMix, Cyberaktif, Equinox, and Synaesthesia. Bill has also contributed music to the popular video game, Quake 3 – The Arena.
Webseite: www.mindphaser.com
Myspace: www.myspace.com/thefrontlineassembly
Haujobb
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Lord of the Lost
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Mono Inc.
Woran denkst Du, wenn Du das Wort MONO hörst? Stereo? Das wäre zu einfach! Nein, der Name der Hamburger Band um Frontmann Martin Engler ist eine Ableitung von MONOMANIE. Dieser Begriff stammt aus der Krankheitslehre des frühen 19ten Jahrhunderts und bedeutet soviel wie Teilwahnsinn. Wer allerdings vom musikalischen Feuerwerk (welches die Band am liebsten live entfacht) erfasst wird, muss sich dagegen eher fragen: „warum nur Teilwahnsinn?“. Immerhin legen MONO INC. im Laufe der letzten 3 Jahre einen derart planierraupenartigen Siegeszug durch die Szene hin, den man getrost als kompletten Wahnsinn bezeichnen kann!
Spätestens seit ihren Hits Voices Of Doom und Get Some Sleep kennt auch die letzte schwarze Seele die Musik der drei Herren mit der Lady an den Drums. Im Frühjahr 2010 startet die Band ihre erste Headliner Tour durch deutsche Lande – mit durchschlagendem Erfolg: ausverkaufte Clubs und begeisterte Fans sorgten sogar dafür, dass die Tour im Oktober um weitere 15 Shows verlängert wird. Im Gepäck veröffentlicht die Band die Chart-EP Comedown. Zum krönenden Abschluss des Jahres 2010 werden MONO INC. von dem derzeit erfolgreichsten deutschen Mega-Act UNHEILIG als Special Guest zu deren Jubiläums-Tour eingeladen: 21 ausverkaufte Termine in den größten Arenen Deutschlands! Die Massen (im wahrsten Sinne des Wortes) zeigen sich begeistert.
Im März 2011 schlagen MONO INC. ein weiteres Kapitel in Ihrem Buch des Teilwahnsinns auf: Viva Hades, das fünfte Album der Band wird das erste TOP50-Album der Bandgeschichte. „Da wir das ganze letzte Jahr auf Tour verbracht hatten, entstanden die meisten Songs unter den frischen Eindrücken dieser überwältigenden Konzerte. Diese Energie ist irgendwie direkt in die Kompositionen geflossen“ resümiert Sänger Martin Engler. „Viva Hades ist dadurch ein ziemlich treibendes Album geworden. Meistens tanzbar und rockig – und hier und da wie immer ein wenig melancholisch. 100% MONO INC. eben…“. Die Fans danken es der Band, was nach einer nahezu ausverkauften Tour im Frühjahr 2011 wiederum zu 16 (!) Zusatzkonzerten im Herbst 2011 führt.
Die Energie und bestechende Live-Atmosphäre der Teilwahnsinnigen spiegelt sich auch auf der aktuellen EP Revenge wider. Neben dem Titelsong und 3 weiteren Leckerbissen sind hier erstmalig 3 Live-Tracks auf CD gebannt worden. Mit Revenge kann man sich also blendend auf die Live-Saison 2012 einstimmen.
Webseite: www.mono-inc.com
Myspace: www.myspace.com/monoincmusic
Nachmahr
You have enemies? Good.That means you’ve stood up for something, sometime in your life. (Winston Churchill)
Dieses Zitat beschreibt den kompromisslosen Weg, den der österreichische Ausnahmekünstler Thomas Rainer mit seinem Projekt NACHTMAHR erfolgreich beschreitet und ist gleichzeitig das Motto seines aktuellen Albums.
Nach unzähligen Konzerten auf allen Kontinenten, 3 erfolgreichen Tourneen durch die USA sowie 2 Alben und 3 EPs steht nun mit „Semper Fidelis“ das neue Werk in den Startlöchern, um NACHTMAHR den Weg zur Herrschaft über die Tanzflächen der Clubs zu ebnen und die Herzen der Fangemeinde in Brand zu setzen.
„Semper Fidelis“ zeigt gewohnt offensiv, dass sich an der dekadenten Philosophie hinter Nachtmahr nichts geändert hat. Mehr denn je machen die kompromisslosen Songs deutlich, dass hier ein Künstler am Werk ist, der nach seinen eigenen Regeln spielt.
Nachtmahr ist vor allem eines: Ehrlich. Und ehrlich währt bekanntlich am längsten.
Von Anfang an diesem Leitmotiv ergeben, hebt Thomas Rainer NACHTMAHR 2007 aus der Taufe. Nach 14 Jahren als Mastermind von L’ÂME IMMORTELLE sowie als langjähriger SIECHTUM-Kollaborateur kehrt der international erfolgreiche Künstler mit NACHTMAHR zu den Wurzeln seines Schaffens zurück – in die Clubs.
Thomas, selbst langjähriger DJ und musikalisch immer als Puls der Zeit, erschafft mit NACHTMAHR das fehlende Bindeglied zwischen provokantem Industrial und der ungezügelten Kraft des Techno, die sich das erste Mal mit der streng limitierten und in Rekordzeit vergriffenen Debut-‐EP „Kunst ist Krieg“ lautstark entlädt. Die programmatisch betitelte Club-Granate „BoomBoomBoom“ erweist sich als Hit dieser EP und beißt sich sofort auf den Tanzflächen fest.
Die erste abendfüllende Attacke liefert NACHTMAHR mit „Feuer frei“, einem hinsichtlich Wucht und Aggression beängstigenden Manifest elektronischer Musikkultur. Hier ist es insbesondere die gnadenlos peitschende Hymne „Katharsis“, die Thomas Rainers Status als Bassadjutant des Teufels weiter ausbauen und die NACHTMAHR-Dominanz in der Szene immer offensichtlicher zu Tage treten lässt.
Auch die Presse zeigt sich beeindruckt: Das ORKUS Magazin erklärt das Album zum „neuen Standard in Sachen Electro Industrial“. Auf den Lorbeeren ausruhen sollen sich indes andere: Ausgedehnte Konzertreisen durch ganz Europa, Russland und die USA untermauern den Siegeswillen NACHTMAHRs, mit dem zweiten Werk „Alle Lust will Ewigkeit“ zieht „Tanzdiktator“ Rainer die Härteschraube erneut kräftig an, ohne das hymnische Grundelement seiner zerstörerischen Trümmeroden zu vernachlässigen.
Diese Grundsätze haben NACHTMAHR in nur drei Jahren von einem unbeschriebenen Blatt zu einem stilprägenden Szenemotor gemacht – und „Semper Fidelis“ wird diesen Triumphzug spielend fortsetzen.
Weltmacht oder Niedergang
A.E.I.O.U
Webseite: www.nachtmahr.at
Facebook: www.facebook.com/nachtmahrprojekt
Myspace: www.myspace.com/nachtmahrprojekt
Project Pitchfork
Nach ihrem wilden Ritt durch das Kontinuum widmen sich PROJECT PITCHFORK im Jahre 2011 der Quantenmechanik und entdecken ganz nebenbei das Zeitreisen! Wie schon beim völlig überraschenden Dark Electro-Hammer “Continuum Ride” im vergangenen Sommer, haben PROJECT PITCHFORK auch 2011 im Verborgenen die Maschinen angeworfen, um ihre beispiellose Erfolgsgeschichte mit “Quantum Mechanics” fortzusetzen – das Pitchfork-Universum expandiert!
Wähnte man sich bereits mit der opulenten Retrospektive “First Anthology” mehr als reich beschenkt, machen die Dark Electro-Titanen im 20. Jahr ihres Bestehens tatsächlich ernst und laden auf ihrem neuen Album zu einem musikalischen Quantensprung, der unser Raum-Zeit-Kontinuum gehörig durcheinanderwirbeln wird. Als hätten die umfangreichen Arbeiten an der erst vor wenigen Monaten erschienenen Werkschau eine Kettenreaktion unberechenbaren Ausmaßes ausgelöst, zeigen sich PROJECT PITCHFORK in einer beispiellos kreativen Phase und liefern mit “Quantum Mechanics” eine massive Dark Electro-Kernschmelze ab, die sich so abwechslungsreich präsentiert wie selten zuvor. Eine schwer zu übertreffende Zeitreise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft düsterer Elektronik, die sich umgehend an vorderster Front in den Kosmos der PROJECT PITCHFORK-Studioalben einreiht.
Nur ein Jahr nach “Continuum Ride” beweisen PROJECT PITCHFORK, dass sich eine Band selbst nach zwei Dekaden neu erfinden kann und Weiterentwicklung nicht zwingend den Newcomern vorbehalten ist. Im Gegenteil: Das teils maschinell-sterile, teils märchenhaft-mehrdeutige Album lässt unter seiner elektronischen Hülle einerseits die eindrucksvollen Muskeln jahrelanger Erfahrung, andererseits die ganz großen Emotionen aufblitzen. Ein perfekter Spagat zwischen der kühlen Endlosigkeit des Weltalls und menschlicher Wärme, der mehr denn je auch die Anhänger der ganz frühen PROJECT PITCHFORK-Kultalben mit dem zeitgemäßen Soundbild der Hamburger versöhnen wird.
Radikal, kantig und aggressiv wie in “Radical Business”, melancholisch und düster wie im Titeltrack oder ikonisch und meisterhaft wie bei “Freeze in Silence”, das als neues Dark Electro-Grundgesetz verabschiedet werden sollte… “Quantum Mechanics” bleibt seinem Titel treu und erweist sich als dunkelelektronischer Übertritt in eine neue Ära. Am 12.08.2011 erscheint das neue – dreizehnte – Studioalbum “Quantum Mechanics”.
Webseite: www.pitchfork.de/
Myspace: www.myspace.com/projectpitchfork
Schöngeist
Sänger und Kopf der Band ist der aus München stammende Timur Karakus, welcher auch teilweise orientalische Klänge in seinen Goth/Elektro/Rock-Sound einarbeitet. “Die auf den ersten Blick so gegensätzlich wirkenden Musik-Spielarten passen viel besser zusammen, als man auf Anhieb denken mag”, erklärt er. Dass dies auch andere so sehen, beweist u.a. die Tatsache, dass SCHÖNGEIST 2010 die Deutsche Musikförderung der Initiative Musik der Bundesregierung erhalten haben. SCHÖNGEIST singen übrigens wie immer komplett auf Deutsch und widmen sich auf ihrem zweiten Longplayer “Keine Zeit” (VÖ: “25.02.2011) dem gestressten, aber doch irgendwie einsamen Umherirren der meisten Menschen durch die moderne Gesellschaft.
Als Gast-Songwriter für einige Titel konnte er zudem EISBRECHER-Frontmann Alexx Wesselsky gewinnen.
Das neue Album ist härter, kritischer und kompromissloser geworden. Sowohl was die Inhalte als auch die Qualität und Griffigkeit der Produktion angeht. “Keine Zeit” braucht in deutschen Landen keinen Vergleich auf höchstem Niveau zu scheuen. SCHÖNGEIST sind musikalischer und bandbreitiger geworden als jemals zuvor.
Mit der Club-Single „Sonne der Nacht“ bleiben SCHÖNGEIST ihren ursprünglich gitarrenlastig/elektronisch/mystischen Wurzeln treu, ohne den nötigen Pop Appeal zu vernachlässigen. Mit diesem intensiven und durchdringenden Club-Titel senden SCHÖNGEIST dem tanzenden Publikum eine eindeutige Botschaft.
“Keine Zeit” ist auch in einer LIMITIERTEN DELUXE VERSION erhältlich. Diese ist auch als Digipack erschienen und um eine Bonus DVD mit bisher unveröffentlichtem Videomaterial der Band ergänzt.
Wer in der Vergangenheit bereits in den Genuss kam, die Bühnenperformance der Band zu erleben, der weiß auch welch ordentliche Ansage und Freude dem Publikum geboten wird.
Webseite: www.schoengeist-music.com
Myspace: www.myspace.com/schoengeistmusic
Seabound
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[:SITD:]
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Solar Fake
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Stahlzeit
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The Other
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The Sisters of Mercy
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Tyske Ludder
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Whispers of the Shadow
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[X]-Rx
[x]-Rx ist die Musikcombo von Pascal Beniesch.
[X]-RX Gegründet im Jahr 2006, landete der bereits seit früher Kindheit musikbegeisterte Produzent seinen ersten Cluberfolg mit “Disco Distortion”. Das zu damaliger Zeit schon als Geheimtipp gehandelte Industrialprojekt mutierte schnell einem der Top- Acts der Szene, nachdem ein Signing beim deutschen Label Dark Dimensions/ProNoize erfolgte und das Debut “Unmöglich Erregend” released wurde.
“Die Sexualkiste der Hölle” erwies sich als schnell als absoluter Dauerbrenner. Daraus resultierten etliche Live-Performances, u.a. auf dem Summer Darkness Festival in Utrecht, in der Matrix in Bochum und im Club Underworld in Athen. Anfang 2009 erschien das zweite Album “Stage 2″, dessen gleichnamiger Clubhit bis heute auf keiner DJ-Setliste fehlt.
Von diesem bahnbrechenden Erfolg motiviert, erschien 2010 das Album “Update 3.0″, vielversprechend mit neuen potenziellen Hits.
WE ARE BACK, PROTECT YOUR EARS!
Myspace: www.myspace.com/xrxindustrial
